©Sigrid Allerstorfer
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Die Aromawerkstatt
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Fette Öle

Nur wenige ätherische Öle wie Lavendel oder Rose können pur auf der Haut verwendet werden. Möchte man dennoch ätherische Öle großflächig am Körper verteilen, kann man fette Öle als Basis verwenden. Themenspezifisch kann man diese Mischung dann noch mit einem Wirkstofföl „verfeinern“, um so eine umfassendere Wirkung erzielen zu können und die Haut zudem auch mit wertvollen Nährstoffen versorgen zu können. 

Fette Öle können man also grob in drei Kategorien eingeteilt werden:

  • Träger- bzw. Basisöle: diese werden – wie der Name schon sagt – als Basis für Wirkstoff-Öle und ätherische Öle verwendet, welche nur in geringen Konzentrationen verwendet werden. Trägeröle sind zumeist länger haltbar. Zu den Träger-Ölen zählen Olivenöl, Jojoba-Öl, Mandelöl, diverse Buttern (Shea-, Kakoabutter), Sonnenblumenöl usw.
  • Wirkstofföle: diese sollten nur in einer Konzentration von bis zu 10% in einer Mischung vorkommen, da sie über eine heilende und/oder pflegende Wirkung verfügen. Würde man sie pur verwenden, wäre dies für die Haut zu viel. Viele davon kann man auch einnehmen und sie so in Form einer innerlichen Kur anwenden. Wirkstofföle verfügen über ihre hohe Oxidationsfähigkeit über eine meist kurze Haltbarkeit. Zu den Wirkstoffölen zählen die Öle von Schwarzkümmel, Nachtkerze, Granatapfelsamen, Sanddornfruchtfleisch, Borretschsamen usw.
  • Mazerate: In diesem Fall werden Pflanzenteile in ein fettes Trägeröl (z.B. Oliven- oder Sonnenblumenöl) über einen gewissen Zeitraum hinweg eingelegt. Dadurch werden Wirkstoffe aus der Pflanze heraus gezogen und verbleiben nach Filtrierung im Trägeröl. Bekannte Mazerate sind Johanniskraut- (auch Rotöl genannt), Arnika- Ringelblumen- oder Mohnblütenöl. Auch Aloe Vera zählt zu den Mazeraten.

Wenn du dir ein fettes Öl kaufen möchtest, achte auf folgende Kriterien:

  • Herstellung: bei Basis- und Wirkstoffölen solltest du unbedingt auf eine 1. Kalt-Pressung („nativ“ oder „nicht raffiniert“) achten. Idealerweise sollte es sich  um ein Öl aus kontrolliert biologischem Anbau stammen!
  • Herkunft: idealerweise sollte das Öl aus jener Region stammen, wo die Pflanze ursprünglich herkommt, denn dort findet die Pflanze ideale Bedingungen für ihr Wachstum vor und das Öl verfügt über eine entsprechende Qualität. Beispiel: Schwarzkümmelöl sollte im Idealfall aus der Türkei oder Nord-Afrika stammen.
  • Haltbarkeit: Basisöle (und Mazerate) sind maximal 2 Jahre, Wirkstofföle teilweise nur einige Wochen haltbar (Leinöl, Schwarzkümmelöl), sobald sie einmal geöffnet wurden. Diese Öle solltest du also nur in den Mengen kaufen, die du in kurzer Zeit benötigst.
  • Hersteller: Da es leider nur sehr wenige Qualitätskriterien und vertrauenswürdige Gütesiegel gibt (Ausnahme: Olivenöl), kann man nur stark auf den Hersteller vertrauen. Auch an dieser Stelle kann ich Feeling mit seinen Produkten empfehlen. Jedoch auch die Ölmühle Fandler stellt ganz großartige Öle her!

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Wann: 19.1.2018, 17-19 Uhr

Wo: Die Aromawerkstatt (Flugfeldstraße 49/54, 1220 Wien)

 

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